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AT: SPÖ fordert besseren Schutz älterer Bankkunden

DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦         

 

Wien – Die SPÖ setzt sich für den Schutz älterer Menschen vor Betrugsfällen im elektronischen Zahlungsverkehr ein. Laut dem ersten Tätigkeitsbericht der Ombudsstelle für Zahlungsprobleme kommt es vermehrt zu Phishing-Attacken auf Konsumentinnen und Konsumenten, was zu einer Zunahme von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kreditkarten, Debitkarten und Echtzeitüberweisungen führt. Dies geht aus dem von SPÖ-Mandatar Christian Drobits eingebrachten Entschließungsantrag hervor.

 

Der Bericht der Ombudsstelle zeigt, dass von 44 gemeldeten Betrugsfällen nur in 16 Fällen die betroffene Bank bereit war, den entstandenen Schaden vollständig zu übernehmen. Besonders alarmierend ist, dass die Geschädigten größtenteils über 50 Jahre alt sind.

 

Die SPÖ fordert daher die Bundesregierung auf, Gespräche mit den Banken zu führen. Es bedarf "zielgerichteter und effektiver Maßnahmen der Banken zum Schutz dieser besonders verletzlichen Kundinnen und Kunden". Darüber hinaus sollten die Banken generell ihre Transaktionsüberwachung verbessern und diese mit den bestehenden rechtlichen Vorgaben besser in Einklang bringen.

 

Ein gleichlautender Entschließungsantrag wurde dem Konsumentenschutzausschuss zugewiesen.

 

 

Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦ 


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