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AT: SPÖ fordert Maßnahmen gegen "Digital Gender Gap" und wissenschaftsfeindliche Haltungen

DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦           

 

Wien – Die SPÖ hat dem Wissenschaftsausschuss Entschließungsanträge vorgelegt, die die Schließung des "Digital Gender Gap" und die Erhöhung des Frauenanteils in der Digitalbranche fordern.

 

Die SPÖ-Mandatarinnen Petra Oberrauner und Andrea Kuntzl setzen sich in ihrem Antrag (3709/A(E)) dafür ein, den Frauenanteil in der Digitalbranche zu steigern. Im Jahr 2022 lag der Frauenanteil unter den IKT-Fachkräften bei nur 19,3%. Um mehr Mädchen und Frauen für Fächer wie Informatik zu begeistern, schlagen die Abgeordneten vor, Unterrichtsmaterialien ansprechender zu gestalten, gendersensible Vermittlung von digitalen Themen an Hochschulen zu fördern, den Quereinstieg aus anderen Fachrichtungen aktiv zu unterstützen und Weiterbildungsangebote für digitale Kompetenzen auszuweiten. Ein gleichlautender Antrag liegt dem Gleichbehandlungsausschuss vor.

 

Zusätzlich fordern die SPÖ-Abgeordneten Katharina Kucharowits und Andrea Kuntzl in einem weiteren Antrag Maßnahmen zur Stärkung des Vertrauens in Wissenschaft und Demokratie. Sie betonen die Notwendigkeit einer Evaluierung und Konkretisierung des 2022 entwickelten 10-Punkte-Programms gegen Wissenschafts- und Demokratiefeindlichkeit. Die Abgeordneten fordern außerdem mehr zeitliche und finanzielle Ressourcen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, etwa durch die Einrichtung von Wissenschaftsclubs.

 

 

Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦ 

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