AT: Dialog über Jugend und Zukunft, Perspektiven und Visionen

DMZ –  POLITIK ¦ MM ¦ Lena Wallner ¦           

 

Unter der Leitung von Parlamentsdirektor Harald Dossi wurde ein bedeutender Dialog über die Themen Jugend, Zukunft, Perspektiven und Visionen initiiert. Das Motto der Veranstaltung lautete "Dialog verbindet", was in der parlamentarischen Arbeit ernsthaft aufgegriffen wird.

 

Dossi betonte die Schaffung einer Dialogplattform, themenbezogene Beiträge im neuen Besucherzentrum, die die Volksgruppen betreffen, sowie die Integration der Volksgruppen in die Demokratievermittlung als wesentliche Elemente dieses Engagements.

Leopold Lugmayr, Leiter der Abteilung Demokratiebildung in der Parlamentsdirektion, unterstrich, dass die Thematik der Volksgruppen in verschiedenen Bereichen des Parlaments zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere wurde ein Format eingeführt, bei dem Zeitzeug:innen aus den Volksgruppen zu Workshops mit Jugendlichen eingeladen werden. Schüler:innen des Bundesgymnasiums Oberwart, die an einem solchen Workshop teilnahmen, teilten ihre Erfahrungen mit und betonten, dass ihnen dadurch die Bedeutung der Demokratie bewusster geworden sei.

 

Eine Expert:innenrunde aus dem Medienumfeld sowie ein Schüler des Bundesgymnasiums Oberwart tauschten im Anschluss ihre Gedanken zu Volksgruppenthemen aus. Mario Czory, Redakteur des ORF, sprach sich dafür aus, die Volksgruppenthemen stärker ins Mainstream-Medienbewusstsein zu bringen. Thomas Kamenar, Film- und Contentproduzent, betonte die Notwendigkeit von "Werbung und Sichtbarkeit". Marko Londa, Geschäftsführer von Moonshot Pirates, hob die Vielfalt als ein Thema für die Mehrheit hervor.

 

Melanie Juriga, Medienbeauftragte im Schulverein Komenský und ehemalige ORF-Volksgruppenredakteurin, unterstützte die Idee von Mehrsprachigkeit als grundlegendes Element, auch für die Wirtschaft. Lina Verdel, ORF-Redakteurin, betonte die Notwendigkeit digitaler Formate, um Jugendliche zu erreichen und die Selbstverständlichkeit von Mehrsprachigkeit zu fördern. Konstantin Vlasich, Autor und Chefredakteur der Zeitschrift Novi Glas, forderte "Mehrsprachigkeit als Selbstverständlichkeit" und mehr Mut der Politik, sich mit den Anliegen der Volksgruppen zu befassen. Schüler István Mihály Zsótér vom Bundesgymnasium Oberwart plädierte dafür, junge Menschen vermehrt in Führungspositionen einzubeziehen, auch bei den Volksgruppenbeiräten.

 

 

 

Herausgeber / Quelle: Parlamentskorrespondenz Österreich ¦ 

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