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Katzen tun uns Menschen einfach gut!

DMZ – BLICKWINKEL ¦ Patricia Jungo ¦                            

 

Auch Katzen haben ihren Ehrentag. Am 8. August wird der Weltkatzentag gefeiert. Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Oft wird jedoch ihre positive Auswirkung auf unsere Gesundheit unterschätzt. Beim Hund, dem besten Freund des Menschen, ist schon länger klar, dass er unsere Lebensgeister weckt und uns Glücksgefühle beschert. Wie ist das aber bei unseren schnurrenden Freunden?

 

Was bis anhin nur Katzenfreunden klar war, wird nun auch langsam bekannt: Die Anwesenheit einer Katze erzeugt ein Gefühl von Ruhe und auch Aufmunterung. Daher ist es nicht erstaunlich, dass etwa 60 Prozent aller psychiatrischen Kliniken in Deutschland Tiere beherbergen, darunter auch oftmals Katzen.

 

Tiergestützte Therapien haben bei Depressionen, Traumata oder anderen Leiden eine überraschend positive Wirkung. Laut Diplom-Sozialpädagogin Margit Dittrich schaffen es Katzen während einer Therapiesitzung Herzen zu öffnen. Sind die Tiere zutraulich, bauen sie rasch eine Verbindung zum Patienten auf, machen Gesprächseinstiege leichter und schaffen Vertrauen. Bei der so entstehenden »Dreieckskommunikation« wird die Atmosphäre spürbar aufgelockert.

 

Die Patienten entscheiden dabei selber, was sie tun wollen und die Katzen machen mit. Das kann streicheln, bürsten oder mit den Tieren reden sein. Die Katzen erwarten einfach vom Menschen, dass er zur Ruhe kommt und helfen dann den Stress zu vermindern. Ob hyperaktive Kinder, depressive Menschen oder auch Demenzkranke: Auf einmal öffnen sich diese Menschen, überwinden Grenzen und strahlen. Aber auch auf unseren Körper hat der Kontakt mit den Katzen eine positive Auswirkung. Beim Interagieren mit einer Katze kommt es zur Ausschüttung des Hormons Oxytocin, welches den Blutdruck senkt und sogar die Wundheilung beschleunigen kann. Gleichzeitig ziehen sich dabei Kortisol und Adrenalin zurück.

 

Bereits das Schnurren kann eine heilsame Wirkung haben: Die sogenannte Schnurrfrequenz, die zwischen 27 und 44 Hertz liegt, trägt zur Knochenheilung bei. Des weiteren zeigt eine Studie auf, dass bei Katzenbesitzern ein deutlich kleineres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Herzinfarkt besteht. Vor allem bei älteren Menschen zeigt sich dies besonders stark. Es gibt also mehr als genügend Gründe, den Weltkatzentag vom kommenden 8. August gebührend zu feiern!

 

 

 

Quelle: ±trendsderzukunft.de/nationalgeographic.de±

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