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Schweizer Zoll 2023: Digitalisierung und Herausforderungen

DMZ – WIRTSCHAFT / MM ¦ AA ¦            

 

Bern - Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat im vergangenen Jahr bedeutende Fortschritte in der Digitalisierung des Zollwesens erzielt. Mit der Einführung des neuen Warenverkehrssystems "Passar" sowie der elektronischen Autobahnvignette "Passar" hat das BAZG wichtige Meilensteine gesetzt. Gleichzeitig verzeichnete das Amt eine Zunahme der Einfuhren im Handelswarenverkehr, einen leichten Rückgang bei irregulärer Migration und einen rückläufigen Trend bei den Gesamteinnahmen.

 

Im Jahr 2023 wurden wichtige digitale Dienstleistungen eingeführt, darunter das neue Warenverkehrssystem "Passar", das seit seiner Lancierung im Juni bereits mehr als 1 Million Transportanmeldungen für den internationalen Warenverkehr erfasst hat. Die elektronische Autobahnvignette für 2024 wurde ebenfalls erfolgreich eingeführt, wobei bis zum 1. Dezember 2023 bereits fast 150.000 Exemplare verkauft wurden.

 

Die Nutzung bestehender digitaler Dienstleistungen wie "Quick-Zoll" und "Activ" nahm ebenfalls deutlich zu. "Quick-Zoll" verzeichnete fast 30% mehr Anmeldungen und Umsatz im Vergleich zum Vorjahr, während "Activ" eine fast dreifache Steigerung der Aktivierungen von Zollanmeldungen verzeichnete.

 

Im Handelswarenverkehr wurden insgesamt 60,7 Millionen Zollanmeldungen erfasst, was einer Zunahme von über 10% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zunahme ist hauptsächlich auf einen Anstieg von fast 20% bei den Einfuhren zurückzuführen, insbesondere durch den boomenden Online-Handel mit Einzellieferungen für Privatpersonen.

 

Die Anzahl der festgestellten Fälle von rechtswidrigen Aufenthalten ging leicht zurück, wobei das BAZG insgesamt 50.185 Fälle im Jahr 2023 verzeichnete. Die Einnahmen des BAZG betrugen im Jahr 2023 rund 23,6 Milliarden Franken, ein Rückgang von 0,7 Milliarden Franken gegenüber dem Vorjahr.

 

Ein Schwerpunkt der Strafverfolgung des BAZG lag auf dem Fleischschmuggel, wobei im Jahr 2023 mehr als doppelt so viel geschmuggeltes Fleisch wie im Vorjahr ermittelt wurde. Im Bereich der Betäubungsmittel wurde weniger Marihuana und Heroin sichergestellt, während bei den Designerdrogen und Dopingmitteln ein Anstieg verzeichnet wurde.

 

 

 

 

Quelle:

Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit

https://www.bazg.admin.ch


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