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CH: Finanzausgleich: Starker Anstieg der Ausgleichszahlungen für 2025

DMZ – WIRTSCHAFT / MM ¦ AA ¦            

 

Bern – Die Eidgenössische Finanzverwaltung hat die Ausgleichszahlungen der Kantone für das Jahr 2025 ermittelt. Diese Zahlungen steigen gegenüber dem Vorjahr um 284 Millionen Franken, was einer Erhöhung von 4,8% entspricht. Insgesamt belaufen sich die Ausgleichszahlungen auf 6,2 Milliarden Franken, wovon 4,2 Milliarden Franken vom Bund getragen werden.

 

Gründe für den Anstieg

Der signifikante Anstieg ist hauptsächlich auf das starke Wachstum des Ressourcenausgleichs zurückzuführen. Dieser musste aufgrund zunehmender Disparitäten zwischen den Kantonen höher dotiert werden. Besonders die Kantone Zug, Schwyz und Basel-Stadt verzeichneten eine erhebliche Zunahme des Ressourcenindexes, während die Indizes der Kantone Neuenburg, Zürich und St. Gallen den größten Rückgang aufwiesen.

 

Berechnungen zur Stellungnahme vorgelegt

Die berechneten Zahlen werden den Kantonen zur Stellungnahme vorgelegt. Dies ermöglicht eine Überprüfung und eventuelle Anpassung, bevor die endgültigen Ausgleichszahlungen festgelegt werden.

 

Hintergrund des Finanzausgleichs

Der Finanzausgleich in der Schweiz hat das Ziel, die finanziellen Unterschiede zwischen den Kantonen auszugleichen und eine ausgewogene Entwicklung im ganzen Land zu fördern. Er besteht aus dem Ressourcenausgleich, dem geografisch-topografischen Lastenausgleich und dem soziodemografischen Lastenausgleich. Der Ressourcenausgleich kompensiert Unterschiede in der Finanzkraft der Kantone, während die anderen Ausgleichsmechanismen spezifische Lasten berücksichtigen.

 

 

 

 

Herausgeber: Eidgenössische Finanzverwaltung

http://www.efv.admin.ch


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