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DE: Bundeskanzleramt richtet ExpertInnenrat "Gesundheit und Resilienz" ein

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Das Bundeskanzleramt hat heute die Etablierung des ExpertInnenrats "Gesundheit und Resilienz" bekannt gegeben, der im Zuge der Bemühungen um eine umfassende und nachhaltige Gesundheitspolitik ins Leben gerufen wurde. Unter der Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz trat das Gremium erstmals zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

 

Der neu ins Leben gerufene ExpertInnenrat baut auf den Erfahrungen des früheren Corona-ExpertInnenrats auf, der während der Pandemie eine wesentliche Rolle bei der Erarbeitung fundierter Empfehlungen spielte. Seine Aufgabe wird es sein, wissenschaftlich fundierte Strategien zu entwickeln, um sowohl gegen künftige Gesundheitskrisen als auch gegen die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels und der demographischen Veränderungen gewappnet zu sein.

 

Bundeskanzler Olaf Scholz betonte die Notwendigkeit eines breit aufgestellten ExpertInnenrats, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Er dankte den Mitgliedern für ihre Bereitschaft, an dieser zentralen Zukunftsaufgabe mitzuwirken.

Der ExpertInnenrat "Gesundheit und Resilienz" setzt sich aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen zusammen, darunter Public Health, Epidemiologie, Ethik, Medizin, Modellierung, Pflegewissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaften und Virologie. Professor Heyo Kroemer von der Charité übernimmt den Vorsitz, unterstützt von Professorin Susanne Moebus von der Universitätsmedizin Essen als Co-Vorsitzende.

 

In seiner ersten Sitzung werden die Mitglieder gemeinsam Schwerpunktthemen festlegen, die dann in Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Daraus sollen regelmäßig Stellungnahmen abgeleitet werden, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zusätzlich sollen die Protokolle der Plenarsitzungen veröffentlicht werden.

 

Dem ExpertInnenrat "Gesundheit und Resilienz" gehören namhafte Mitglieder an, darunter Professoren wie Christian Drosten, Reinhard Busse, Gabriele Meyer und Hendrik Streeck. Ebenso werden hochkarätige Gäste wie Prof. Dr. Lars Schaade vom Robert Koch-Institut und Ralph Tiesler vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe dem Gremium als ständige Gäste angehören.

 

Mit diesem Schritt unterstreicht die Bundesregierung ihr Engagement für eine zukunftsorientierte und resilientere Gesundheitspolitik, die auf evidenzbasierte Empfehlungen renommierter Expertinnen und Experten setzt.

 

Dem ExpertInnenrat „Gesundheit und Resilienz“ gehören folgende Mitglieder an:

  • Prof. Dr. Nils C. Bandelow
  • Prof. Dr. Eva Baumann
  • Prof. Dr. Dirk Brockmann
  • Prof. Dr.  Reinhard Busse
  • Prof. Dr. Alena M. Buyx
  • Dr. Dr. Petra Dickmann
  • Prof. Dr. Jörg Dötsch
  • Prof. Dr. Christian Drosten
  • Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann
  • Prof. Dr. Christian Karagiannidis
  • Prof. Dr. Heyo Kroemer (Vorsitz)
  • Dr. Berit Lange
  • Prof. Dr. Alexander Michael Lechleuthner
  • Prof. Dr. Wolfgang Lieb
  • Prof. Dr. Gabriele Meyer
  • Prof. Dr. Susanne Moebus (Co-Vorsitz)
  • Prof. Dr. Iris Pigeot
  • Prof. Dr. Luise Poustka
  • Prof. Dr. Leif Sander
  • Prof. Dr. Simone Scheithauer
  • Prof. Dr. Tanja Schultz
  • Prof. Dr. Hendrik Streeck
  • Prof. Dr. Petra Thürmann

Ständige Gäste des Gremiums sind:

  • Dr. Kristina Böhm, Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.
  • Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, Sanitätsakademie der Bundeswehr
  • Dr. Johannes Nießen, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Prof. Dr. Lars Schaade, Robert Koch-Institut
  • Prof. Dr. Katharina Spieß, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
  • Ralph Tiesler, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 

 

 

 Quelle / Herausgeber: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG


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