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CH: Bundesrat beschließt Ausbau der Forschung zu Energie- und Klimafragen

DMZ – KLIMAPOLITIK / MM ¦ AA ¦            

 

Bern - Der Bundesrat hat heute an seiner Sitzung die Botschaft über einen Verpflichtungskredit von 106,8 Millionen Franken für das neue Forschungsförderungsinstrument SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) verabschiedet. Dieses Programm soll von 2025 bis 2036 das bestehende Programm SWEET ergänzen und sich mit Fragen zur Versorgungssicherheit und dem Umbau zu einem klimafreundlichen Energiesystem befassen.

 

Das bestehende Forschungsförderungsinstrument SWEET (SWiss Energy research for the Energy Transition) konzentriert sich auf die anwendungsorientierte Forschung und unterstützt transdisziplinäre Konsortien aus Wissenschaft, Privatwirtschaft und öffentlicher Hand. Bisher stand dafür ein Verpflichtungskredit von 136,4 Millionen Franken für die Periode von 2021 bis 2032 zur Verfügung.

 

SWEETER wird diese Arbeiten ergänzen und Antworten auf neue und dringende Fragen zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit und dem Umbau des Energiesystems zu Netto-Null Treibhausgasemissionen bis 2050 liefern. Die Finanzierung für die Jahre 2025 bis 2036 wird über einen zusätzlichen Verpflichtungskredit in Höhe von 106,8 Millionen Franken erfolgen.

Der Kredit soll für Ausschreibungen zu Themen wie Energiespeicherung, Energiegewinnung und -speicherung im Untergrund, Digitalisierung, lokale Energiemärkte und Netzkonvergenz, Kreislaufwirtschaft oder "smart cities" verwendet werden. Die finanziellen Mittel sollen über die Botschaften zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation bis 2036 kompensiert werden, wodurch die Umsetzung haushaltsneutral ist.

 

Die SWEETER-Konsortien setzen sich neben Hochschulen auch aus Partnern aus der Privatwirtschaft sowie Städten, Kantonen und Gemeinden zusammen. Diese beteiligen sich durch Eigen- und Drittmittel an der Finanzierung der Forschungsarbeiten.

Die Vorlage wurde in der Vernehmlassung, die von Juni bis September 2023 stattfand, mehrheitlich begrüßt. Die Eidgenössischen Räte werden nun über die Botschaft entscheiden.

 

 

 

 

Herausgeber:

Der Bundesrat: https://www.admin.ch/gov/de/start.html

Bundesamt für Energie: http://www.bfe.admin.ch

Generalsekretariat UVEK: https://www.uvek.admin.ch/uvek/de/home.html


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