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Der Niedergang der öffentlichen Gesundheit: Die Gefahren der Individualisierung in der COVID-Ära

DMZ –  GESUNDHEIT ¦ Anton Aeberhard ¦

 

Die institutionelle Leugnung von COVID hat die öffentliche Gesundheit, wie wir sie kennen, zerstört. Bereitet euch darauf vor, mehrere Jahrhunderte des Fortschritts zu verlieren.

 

In ihrem kraftvollen Artikel konfrontiert Julia Doubleday die Leser mit der verheerenden Realität der institutionalisierten Leugnung von COVID und den daraus resultierenden Konsequenzen für die öffentliche Gesundheit. Sie argumentiert, dass die kollektive Verantwortung für die Krankheitsprävention durch eine gefährliche Individualisierung ersetzt wurde, was zu einem massiven Rückschlag für die Errungenschaften der letzten Jahrhunderte geführt hat.

 

Doubleday malt ein beunruhigendes Szenario, in dem reiche Länder, die einst stolz auf ihre sicheren Wasserquellen waren, plötzlich von Choleraepidemien heimgesucht werden, weil die Regierung beschlossen hat, die Wasseraufbereitung einzustellen. Sie beschreibt, wie die Menschen gezwungen sind, individuelle Lösungen zu finden, wie teure Wasserfilter, um sich vor Krankheiten zu schützen, während die staatliche Verantwortung für die öffentliche Gesundheit ignoriert wird.

 

Die Autorin wirft einen kritischen Blick auf die weit verbreitete Mentalität, die die öffentliche Gesundheit auf eine rein individuelle Angelegenheit reduziert. Sie zeigt auf, wie Desinformationskampagnen und politische Entscheidungsträger die Idee gefördert haben, dass jeder Einzelne selbst für seine Gesundheit verantwortlich ist, was zu einer gefährlichen Untätigkeit der Regierung und einer Erosion der kollektiven Bemühungen geführt hat.

 

Doubleday geht noch weiter und kritisiert die Stille vieler progressiver Gruppen und politischer Organisationen angesichts dieser Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und die Rechte der Arbeitnehmer. Sie stellt die Frage, warum die Linke zunehmend schweigt, während die Grundlagen der öffentlichen Gesundheit untergraben werden und fordert zu einem Umdenken und kollektiven Widerstand auf.

 

Die Autorin argumentiert leidenschaftlich für eine Rückkehr zu kollektiven Ansätzen in der öffentlichen Gesundheit und betont die dringende Notwendigkeit einer institutionalisierten Reaktion auf COVID. Sie fordert neue Standards für Belüftung und Filterung, um die Verbreitung des Virus zu stoppen, und ruft dazu auf, die Individualisierung der Krankheitsprävention zurückzuweisen.

 

In ihrem eindringlichen Appell warnt Doubleday davor, die langfristigen sozialen Auswirkungen der Normalisierung von COVID zu übersehen. Sie ruft dazu auf, die Realität anzuerkennen und sich gemeinsam für eine Zukunft einzusetzen, die von Solidarität, kollektivem Handeln und einem starken Engagement für die öffentliche Gesundheit geprägt ist.

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