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Fakten gegen Behauptungen: Sind die Krankheiten der beiden Frauen auf die Corona-Impfung zurückzuführen?

DMZ –  WISSENSCHAFT ¦ AA ¦                                   

 

In einem Artikel werden die Geschichten von zwei Frauen erzählt, die behaupten, dass ihre gesundheitlichen Probleme auf die Corona-Impfung zurückzuführen sind. Wir werfen einen ausführlichen Blick auf die gemachten Aussagen und stellen diese mit Fakten in Frage.

 

Behauptung 1: Julia, eine Mutter, leidet nach der Impfung an schweren gesundheitlichen Problemen, darunter mehrere Infektionen mit dem Coronavirus und die Vermutung eines Impfschadens.

 

Fakt: Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass die Corona-Impfung wiederholte Infektionen mit dem Coronavirus verursacht. Die Corona-Impfstoffe wurden entwickelt, um das Risiko einer COVID-19-Erkrankung zu reduzieren, und Studien haben gezeigt, dass sie effektiv dabei helfen, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Es ist möglich, dass Julia nach der Impfung erneut mit dem Coronavirus infiziert wurde, da die Impfung keinen 100%igen Schutz vor einer Infektion bietet. Es gibt jedoch keine Grundlage für die Annahme, dass die Impfung die Ursache für ihre wiederholten Infektionen ist.

 

Das toxikologische Gutachten nach dem Tod von Julias Mann hat keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und seiner Krebserkrankung festgestellt. Darüber hinaus haben die behandelnden Ärzte keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und der Tumorerkrankung gesehen. Krebserkrankungen können verschiedene Ursachen haben, und es ist wichtig, sie unabhängig von der Impfung zu untersuchen.

 

Behauptung 2: Felicia, eine Schauspielerin, ist nach der Impfung so geschwächt, dass sie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen kann und unter Hautausschlägen leidet.

 

Fakt: Schwindelgefühle, Erschöpfung, Fieber und Hautausschläge sind bekannte Nebenwirkungen der Corona-Impfung und treten bei einigen Menschen auf. Studien und klinische Prüfungen haben gezeigt, dass diese Nebenwirkungen in der Regel vorübergehend sind und innerhalb weniger Tage bis Wochen abklingen. Sie sind Teil der normalen Immunreaktion des Körpers auf den Impfstoff und ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem aktiv auf die Impfung reagiert. Es gibt jedoch keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die Impfung dauerhafte Schwächung und das Unvermögen, der Arbeit nachzugehen, verursacht.

 

Es ist wichtig zu beachten, dass schwerwiegende und langfristige Nebenwirkungen äußerst selten sind. Die Corona-Impfstoffe wurden in umfangreichen klinischen Studien getestet, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe belegen. Millionen von Menschen weltweit haben die Impfung erhalten, und schwerwiegende Nebenwirkungen sind äußerst selten.

 

Recherche Felicia Binger

Im Rahmen unserer Recherche zu den Aussagen von Felicia Binger haben wir vor einigen Monaten begonnen, verschiedene Arbeitgeber und das Management zu kontaktieren, um ein Interview über ihre schwerwiegende Post-Vac-Erkrankung zu arrangieren. Leider haben wir von keiner Seite eine Antwort erhalten. Wir haben auch versucht herauszufinden, wie lange Frau Binger bereits nicht mehr in ihrem Beruf tätig sein kann, jedoch blieb diese Frage unbeantwortet. Es scheint jedoch, dass ihre Projekte anscheinend nicht abgenommen haben, obwohl sie nach eigenen Angaben kaum mehr aktiv ist.

 

Fazit

Es ist äußerst wichtig, kritisch zu sein, wenn man auf gefährliche und unwissenschaftliche Artikel über Impfungen stößt. Solche Artikel können Angst und Unsicherheit schüren und Menschen möglicherweise von der lebensrettenden Entscheidung abhalten, sich impfen zu lassen.

 

Es ist ratsam, Informationen sorgfältig zu prüfen und sich auf seriöse Quellen wie medizinische Fachorganisationen, Regierungsbehörden und gut durchgeführte wissenschaftliche Studien zu verlassen. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen sind gut belegt und sie haben sich als eine der effektivsten Maßnahmen erwiesen, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern und die Verbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen.

 

Falsche Behauptungen und unwissenschaftliche Artikel können großen Schaden anrichten, indem sie das Vertrauen in Impfungen untergraben und Menschen einem erhöhten Risiko von Infektionskrankheiten aussetzen. Daher ist es von großer Bedeutung, die Verbreitung solcher Artikel zu stoppen, die Fakten klarzustellen und die Bedeutung von evidenzbasierter Medizin und Impfungen zu betonen. So können wir die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Gesellschaft schützen.

 

Post-Vac

Der Ausdruck "Post-Vac" oder "Post-Vac-Syndrom" wird oft benutzt, um länger anhaltende Beschwerden nach einer COVID-19-Impfung zu beschreiben. Aber hier ist der Punkt: Es gibt bisher keine klare Definition oder medizinische Bezeichnung dafür. Wissenschaftlich gesehen, konnte bisher kein direkter Beweis für eine ursächliche Verbindung zwischen der COVID-19-Impfung und den so genannten "Post-Vac"-Symptomen wie dem Chronischen Fatigue-Syndrom, Posturalem Tachykardiesyndrom oder Long-COVID-ähnlichen Beschwerden gefunden werden.

 

Dieses Phänomen ist noch nicht ausreichend erforscht. Die Wissenschaftler arbeiten daran, mehr Informationen über mögliche Langzeitwirkungen der COVID-19-Impfung zu bekommen. Bis es klarere Erkenntnisse gibt, sollten wir uns auf vertrauenswürdige Informationen von seriösen Gesundheitsbehörden und medizinischen Experten stützen, um eine fundierte Entscheidung bezüglich der Impfung zu treffen. 

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