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Söder fordert Energiesicherheit

DMZ –  POLITIK ¦ Dirk Specht ¦                                 

KOMMENTAR 

 

Bayern hat ein ganz erhebliches Gas-Problem, vermutlich ähnlich dem in Ostdeutschland. Das ist lange unter den bayerischen Regierungen gezüchtet worden. Söder selbst mag da vielleicht keine große Rolle gespielt haben, sich aber jetzt mit vollmundigen Forderungen ausgerechnet an Habeck zu richten, ist mehr als unangemessen.

 

Keine der etablierten Parteien darf auch nur den Versuch machen, aus der Notlage politisches Kapital zu schlagen oder Verantwortlichkeiten falsch darzustellen. Die Rattenfänger fangen ohnehin schon an, es ausgerechnet Grüner Energiepolitik in die Schuhe zu schieben – der einzigen Partei, die sehr geschlossen gegen diese Gasabhängigkeit war. Man muss wirklich kein Grüner sein, um das zu erkennen und nun Geschlossenheit zu fordern, bis wir das Desaster überstanden haben.

 

Es darf gerne konstruktiv über Lösungen gestritten werden, aber davon ist bei Söders Beitrag nichts ersichtlich. Das sieht eher nach schmutzigem Händewaschen aus.

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Kommentare: 1
  • #1

    Manni (Dienstag, 28 Juni 2022 12:40)

    Da kann Söder einen nicht unerheblichen Beitrag leisten. Er braucht nur die Windkraftregel in seinem Land so anpassen, dass auch welche gebaut werden können.
    Ansonsten könnte man der bayrischen Industrie nahelegen, ihre Standorte weiter Richtung Norden zu verlegen. Dahin, wo grüne Energie zukünftig ausreichen vorhanden sein wird.