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FC Basel und Young Boys geben Punkte ab, FCZ hält sich schadlos

In der Super League rollt der Ball wieder. Choreo der Muttenzerkurve vor dem Spiel gegen Sion. (Foto: R. Straumann)
In der Super League rollt der Ball wieder. Choreo der Muttenzerkurve vor dem Spiel gegen Sion. (Foto: R. Straumann)

DMZ –  SPORT ¦ Dr. Reinhard Straumann ¦                       

 

In der Super-League wurden bereits wieder zwei Runden gespielt

So früh wie noch nie ist die schweizerische Fussballmeisterschaft der höchsten Spielklasse in das Frühlingshalbjahr gestartet. Bereits sind wieder zwei Runden gespielt, die innerhalb der Spitzengruppe zu keinen Änderungen führten.

 

Allerdings konnte der FC Zürich, der als einziger das Punktemaximum eroberte, seinen Vorsprung auf Basel und Zürich ausbauen. Nach dem Auswärtssieg in Luzern (3:0) kam der FCB zuhause gegen Sion nicht über ein 3:3 hinaus. Ebenso erging es den Berner Young Boys (1:0 gegen Lugano, 3:3 in St. Gallen). Der Leader Zürich (1:0 gegen Servette, 3:1 gegen die Grasshoppers) konnte deshalb seine Spitzenposition festigen, machte dabei aber auch nicht den sichersten Eindruck.

 

In beiden Spielen gingen die Zürcher mit einer bestenfalls durchzogenen Leistung in die Pause, zweimal gelang unmittelbar nach Wiederbeginn die Führung und daraufhin der Sieg. Im Stadtderby gegen den Grasshoppers Club führte GC zur Pause, liess sich aber in der 47. Minute überrumpeln und schenkte dem Rivalen das Führungsgoal zum 2:1. Das Glück des Tüchtigen… wird man zurecht sagen. Sollte die Glückssträhne aber reissen, ist offen, wie lange der FCZ seinen jetzt komfortablen Vorsprung in der Tabelle wird halten können.

 

Die Young Boys traten – nach einem glücklichen Startsieg gegen Lugano – in St. Gallen zunächst souverän auf und gingen 3:0 in Führung. Die kämpferischen Ostschweizer liessen sich aber nicht entmutigen und holten sich in der Schlussphase ein kaum mehr erwartetes Unentschieden (85. Minute Besio, 92. Minute Duah). Es scheint, dass sowohl YB wie auch der FC Basel den Substanzverlust in der Winterpause (Hefti, Aebischer bei YB, Cabral und Zhegrova bei Basel) nicht vollständig ausgleichen konnten. Immerhin konnte der FCB trotz des Abgangs seiner beiden Torjäger sowohl in Luzern (3:0) als auch zu Hause gegen Sion je drei Tore erzielen – jedoch zeigte man sich stattdessen gegen die Walliser in der Defensive wenig sattelfest (3:3). Die drei Gegentore waren für die bis anhin beste Verteidigung sehr ungewohnt. Die neu formierte Hintermannschaft liess sich von der Hektik der Partie anstecken und gestand Sion in den letzten 30 Minuten zwei stehende Bälle zu, die beide von Grgic verwandelt wurden.

 

Am Tabellenende ist alles unverändert. Sowohl Lausanne-Sports als auch Luzern gingen ohne Punktgewinn aus den beiden Startrunden hervor, wobei die Waadtländer nach der Heimniederlage gegen St. Gallen (1:5) den Trainer austauschten, der die folgende Niederlage im Léman-Derby gegen Servette (1:0) aber auch nicht verhindern konnte. Luzern (0:3 gegen Basel, 1:2 in Lugano) machte dennoch eher den solideren Eindruck.

 

Tabelle:

 

 

 

 

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