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Eine neue Studie hebt die prekäre Lage in Grossbritannien hervor - Nach einer Studie der Londoner Hygiene- und Tropenmedizinhochschule (LSHTM) müsste Grossbritannien wöchentlich zwei Millionen Menschen impfen, um eine dritte Welle des Coronavirus-Ausbruchs zu verhindern.
«Das strengste Interventionsszenario mit dem härtesten Lockdown in ganz England und geschlossener Schulen im Januar sowie zwei Millionen Impfungen pro Woche ist das einzige Szenario, das die maximale Belastung der Intensivstationen unter das Niveau der ersten Welle senkt», heisst es in der Studie. Ohne umfassende Impfkampagnen könnten Fälle, Krankenhausaufenthalte, Patienten auf der Intensivstation und Todesfälle im Jahr 2021 die im Jahr 2020 übersteigen.
Coronavirus-Mutation in Grossbritannien: Wie gefährlich ist die neue Corona-Variante?
Die britische Regierung zeigte sich auch sehr besorgt über die Virus-Mutation. "Sie ist ausser Kontrolle, und wir müssen sie wieder unter Kontrolle bekommen", sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag der BBC. Premierminister Boris Johnson betonte aber, es gebe keine Hinweise darauf, dass die Mutation schwerere Krankheitsverläufe oder eine höhere Sterblichkeitsrate auslöse oder dass Impfstoffe gegen die Mutation weniger effektiv seien.
Virologe Christian Drosten bezieht Stellung zu neuer Coronavirus-Mutation
In Deutschland ist die neue Variante nach Angaben von Christian Drosten von der Berliner Charité bisher nicht aufgetaucht. Die Verbreitung könne Zufall sein, schrieb der Corona-Experte auf Twitter. Die Mutationen verschafften dem Virus nicht zwingend einen Selektionsvorteil, auch wenn das möglich sei. Ein Selektionsvorteil kann dazu führen, dass sich ein Virus leichter ausbreiten kann.
Quellen: Twitter - https://twitter.com/c_drosten ; news.de ¦ srf
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