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Rasant verbreitetes COVID stellt neue Herausforderungen im fünften Jahr der Pandemie dar

DMZ –INTERNATIONAL ¦ Anton Aeberhard ¦

 

Die globale Gemeinschaft steht im fünften Jahr der COVID-19-Pandemie vor neuen Herausforderungen, da das SARS-CoV-2-Virus weiterhin eine anhaltende Bedrohung darstellt. Trotz früherer Hoffnungen auf die Ausrottung des Virus hat sich COVID-19 als dauerhafte Realität etabliert, was eine Anpassung unseres Verständnisses und unserer Reaktion auf die anhaltende Krise erforderlich macht.

 

Zwischen Mitte Dezember 2023 und Mitte Januar 2024 wurden weltweit über 11.000 Todesfälle auf COVID-19 zurückgeführt, wobei die Vereinigten Staaten mehr als die Hälfte davon verzeichneten. Experten warnen jedoch davor, dass diese Zahlen wahrscheinlich unterschätzt werden, aufgrund reduzierter Test- und Meldeaktivitäten. Besondere Besorgnis erregt das Auftreten der neuesten Variante, JN.1, deren Überwachung intensiviert wird, um Anzeichen einer möglichen erhöhten Schwere im Vergleich zu früheren Stämmen zu erkennen.

 

Obwohl die WHO im Mai 2023 das Ende des öffentlichen Gesundheitsnotstands für COVID-19 erklärt hat, betont die Organisation, dass die Pandemie nicht vorbei ist, sondern in eine endemische Phase übergegangen ist.

Die Zeitschrift Scientific American führte ein Gespräch mit Van Kerkhove über den Eintritt in das fünfte Jahr einer Pandemie, die viele ignorieren möchten, obwohl sie einen dauerhaften Einfluss auf das Leben weltweit hat. Maria Van Kerkhove, kommissarische Leiterin der Abteilung für Epidemie- und Pandemievorbereitung und -prävention der WHO, äußerte sich zu den Herausforderungen und Fortschritten im Kampf gegen die Pandemie.

 

Van Kerkhove betonte, dass COVID-19 weiterhin ein globales Gesundheitsrisiko darstellt, und unterstrich die Bedeutung von präventiven Maßnahmen wie Impfungen, Maskentragen und verbesserten Belüftungssystemen. Sie hob die Notwendigkeit hervor, den Zugang zu lebensrettenden Instrumenten wie Diagnostika, Therapeutika und Impfstoffen zu verbessern, sowie den Umgang mit den psychischen Gesundheitsfolgen der Pandemie.

 

Die WHO-Expertin drückte ihre Besorgnis über die Selbstzufriedenheit auf individueller und Regierungsebene aus und betonte die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Regierungen und internationalen Organisationen, um die Pandemie effektiv einzudämmen.

 

Abschließend sprach Van Kerkhove über die Notwendigkeit, sich auf mögliche Szenarien vorzubereiten, insbesondere im Hinblick auf neue Varianten und die anstehenden politischen Entscheidungen weltweit. Sie ermutigte dazu, weiterhin über COVID-19 zu sprechen und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu verstärken, um das Risiko von Infektionen und Todesfällen zu verringern.

 

 

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