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Hamas-Tunnel unter Shifa-Krankenhaus

Eingang zu einem Tunnel der Hamas am Al-Schifa-Krankenhaus (Foto: Screenshot/IDF)
Eingang zu einem Tunnel der Hamas am Al-Schifa-Krankenhaus (Foto: Screenshot/IDF)

DMZ –  INTERNATIONAL ¦ Lena Wallner ¦   Eingang zu einem Tunnel der Hamas am Al-Schifa-Krankenhaus (Foto: Screenshot/IDF)     

Vor einigen Tagen hat das israelische Militär (IDF) einen Tunnel der Hamas-Terroristen unter dem Shifa-Krankenhaus im Gazastreifen entdeckt. Der Tunnel ist beeindruckende 10 Meter tief und erstreckt sich über eine Länge von etwa 55 Metern.

 

Die israelische Armee hat ein verstärktes Tunnelsystem neben dem Al-Shifa-Krankenhaus im Gazastreifen präsentiert. Der Tunnel, der durch ein Außenschacht auf dem Krankenhausgelände zugänglich war, wurde als Kommandoposten für Hamas-Kämpfer genutzt. Der Tunnel verfügte über Räume mit Klimaanlage, Küche und Badezimmer. Israel beschuldigt Hamas schon länger, das Shifa-Krankenhaus als Kommandozentrale zu verwenden und sich dabei hinter der Zivilbevölkerung zu verstecken. Hamas und Krankenhausbeamte haben diese Vorwürfe bestritten. Die Tunnelentdeckung erfolgte im Rahmen der langanhaltenden Invasion Israels im Gazastreifen. Israel hat internationale Kritik für seine Kampagne in Gaza, einschließlich Angriffen auf das Shifa-Krankenhaus, erfahren. Die Hamas hat sich gegen die Vorwürfe verteidigt und Israel beschuldigt, Krankenhäuser anzugreifen.

 

Die Hamas nutzte einen Ort mit hoher Belegung, der sowohl Patienten als auch medizinisches Personal beherbergt, als Deckung für ihre terroristischen Aktivitäten.

 

Die Hintergründe dieser schockierenden Enthüllung wurden durch das IDF veröffentlicht, das darauf hinweist, dass das Shifa-Krankenhaus von der Hamas nicht nur für medizinische Zwecke genutzt wurde, sondern auch als strategischer Punkt für ihre Angriffe.

 

Die Fakten im Überblick

Tunnelentdeckung: Der kürzlich freigelegte Schacht am Shifa-Krankenhaus führte zu einem Tunnel, der auf beeindruckende Weise mit einer Länge von 55 Metern und einer Tiefe von 10 Metern konstruiert wurde.

 

Internationale Beobachter: Das IDF betont, dass internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen (UN), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Ärzte ohne Grenzen (MSF) über diese Entwicklungen informiert waren. Die Hamas scheint bewusst einen belebten Ort für ihre verdeckten Aktivitäten gewählt zu haben.

 

Risiken und internationale Reaktionen: Das israelische Militär steht bei solchen Operationen vor der enormen Herausforderung, zivile Opfer zu minimieren, was jedoch aufgrund der Strategie der Hamas zu erhöhten Risiken für die eigenen Soldaten führt. Trotz dieser Bemühungen sieht sich Israel international unter Druck gesetzt.

 

Beweisvideos veröffentlicht: Um diese schockierenden Enthüllungen zu untermauern, hat das IDF Videos veröffentlicht, die den Tunnel unter dem Shifa-Krankenhaus zeigen sollen. Ebenso gibt es Aufnahmen, die belegen sollen, wie Hamas-Terroristen verletzte Geiseln in das Krankenhaus bringen.

 

Diese Informationen basieren auf Aussagen des israelischen Militärs und eine unabhängige Überprüfung steht derzeit noch aus, auch wenn Journalistinnen und Journalisten unter der Führung des israelischen Militärs, die Tunnel besichtigen konnten. Die Komplexität des Konflikts erfordert weitere Untersuchungen und unabhängige Berichte, um ein umfassendes Bild der Ereignisse zu erhalten. 

Die israelische Armee präsentiert das Tunnel-Video als Beleg dafür, dass Mitglieder der Hamas das Al-Shifa-Spital und dessen Personal als menschlichen Schutzschild genutzt haben. Die Räume, in denen sich Hamas-Terroristen im Tunnel aufgehalten haben, sind verlassen. Armeesprecher Hagari betont im Video, dass sie bereits geflohen sind, da sie wussten, dass die Armee im Anmarsch war.

Feuerpause im Gaza-Krieg in Kraft getreten 

Jerusalem/Doha - Mit der vereinbarten Feuerpause zwischen Israel und der islamistischen Hamas hat am Freitagmorgen eine neue Phase im Gaza-Krieg begonnen. Die Waffenruhe begann um 7.00 Uhr Ortszeit (6.00 Uhr MEZ) und soll mindestens vier Tage dauern.

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